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Unser Kooperationspartner in den Niederlanden:
Menschen mit Demenz verstehen lernen   Menschen mit Demenz haben ein grundlegend menschliches Bedürfnis nach sozialen Kontakten und emotionaler Unterstützung. Häufig sind diese sozialen Bedürfnisse nicht erfüllt, weil das Personal in der täglichen Routine stark eingebunden ist. Die Herausforderung besteht darin, ein Milieu zu gestalten, das Alltagsnormalität vermittelt und gleichzeitig Raum für soziale Interaktion bietet.  Ein zentraler Aspekt der sozialen Betreuung ist die Aktivierung von Bewohnern. Es gilt zu verstehen, warum Menschen aufstehen, aktiv werden oder interagieren wollen. Die Motivation kann unterschiedlich sein: Sie reicht von dem Wunsch nach Gemeinschaft bis hin zu persönlichen Interessen oder Erinnerungen. Hier kommt die Biografie ins Spiel, die es ermöglicht, individuelle Bedürfnisse zu erkennen und anzusprechen. Durch gezielte Aktivitäten, die auf den biografischen Hintergründen der Bewohner basieren, kann das Pflegepersonal die sozialen Interaktionen fördern. Die Haltung der Mitarbeitenden vor Ort spielt eine entscheidende Rolle im Umgang mit Menschen mit Demenz. Eine personenzentrierte Haltung fördert Empathie und Verständnis gegenüber den Bedürfnissen der Bewohner. Mitarbeitende sollten regelmäßig geschult werden, um Sensibilität für die sozialen Belange der Demenzkranken zu entwickeln. Veränderungsprozesse in der Haltung und im Umgang mit herausfordernden Situationen sind notwendig,  um eine bindungsorientierte Pflege zu etablieren. Ein hoher Pflegestandard in der Demenzpflege umfasst auch die Beziehungsgestaltung. Dabei ist es wichtig, dass Pflegekräfte aktiv eine Beziehung zu den Bewohnern aufbauen und pflegen. Hierbei sollten sie auf nonverbale Signale achten und eine Atmosphäre schaffen, in der sich die Bewohner wohlfühlen. Je besser das Verhältnis zwischen Pflegepersonal und Bewohnern ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass die sozialen Bedürfnisse wahrgenommen und erfüllt werden. Die Herausforderungen, die das Pflegepersonal im Umgang mit Menschen mit Demenz begegnen, sind vielschichtig. Doch durch gezielte Schulungen, eine Veränderung der Haltung und die Implementierung eines personenzentrierten Ansatzes können nachhaltige Verbesserungen geschaffen werden. Letztlich profitieren von diesen Veränderungen nicht nur die Bewohner, sondern auch das Pflegepersonal selbst, das in seiner Arbeit mehr Erfüllung und Erfolgserlebnisse  erfahren kann.Die Wirksamkeit des Psychobiografischen Modells können Ihnen über 100 Einrichtungsleitungen in der stationären Pflege, geschlossenen Einrichtungen und Tagespflegen in Deutschland, Österreich, Luxemburg, den Niederlanden und der Schweiz bestätigen. Kontakt: marianne.kochanski@enpp-boehm.com
Wir haben unser Angebot erweitert. Neu ab 2026 Fortbildung für Betreuungskräfte nach §43b SGB XI „Alte verstehen lernen“ 2 Tage 16 UE Inhalte: * Verhaltensauffälligkeiten verstehen und damit umgehen * Vermittlung der Bedeutung der Prägungszeit * Verhaltensumkehr * Anregung zur Milieugestaltung und Umsetzung der    Alltagsnormalität * Reflexion des eigenen Arbeitsverständnis * Fallbeispiele
1. Böhm Pflegepreisverleihung
Ofizielle Übergabe durch Prof. Böhm persönlich